Gemeindefeuerwehr Cremlingen

„Heisser“ Abend in Gardessen

Gardessen. Wer glaubte, nach einer Einsatzübung sei längere Zeit Ruhe, der lag fasch. Ortsbrandmeister Maic Bosse aus Gardessen „lud“ am vergangenen Montagabend per Sirene zu einer Einsatzübung. Letzteres war für anrückenden Feuerwehren aus Abbenrode, Gardessen und Schandelah erst beim Eintreffen am Einsatzort erkennbar.
Drei Personen wurden in einem verwinkelten und zudem stark verrauchten Fachwerkhaus vermisst. „Eine echte Herausforderung für die Atemschutzträger.“ wie Einsatzleiter Christian Horney anschließend bemerkte. Die Personenrettung gelang 10 Minuten nach der Alarmierung. „Angesichts der Vorgabezeit von 13 Minuten war das echt schnell.“  befand der Ortsbrandmeister bei der Nachbesprechung.
Die Übung zog in Gardessen große Aufmerksamkeit auf sich. Im „S“ der Straße „Am Sandbach“ mussten die Geräte für die Wasserversorgung und die Beleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut sowie die Verkehrssicherung betrieben werden. Im Ernstfall sind die Feuerwehren und die Einwohner auf eine gute technische Ausstattung und einen hohen Ausbildungstand angewiesen.
Atemschutzträger bereiten sich auf den Einsatz im verrauchten Gebäude vor
Gute Ausrüstung zahlt sich aus: Unterstützung durch eine stabile Wasserversorgung und eine gute Ausleuchtung der Einsatzstelle