Gemeindefeuerwehr Cremlingen

ÖEL

Arbeiten Sie im Team?

„Natürlich“ werden die meisten antworten. Aber wie funktioniert denn das mit 80 bis 200 Akteuren und einem Dirigenten – in einem Live-Szenarium, in dem es vielleicht um Leben und Tod geht? Hier kommt die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) ins Spiel. Auf der Bühne sieht man uns meist nicht. Örtlich und im übertragenen Sinne sind wir im Hintergrund.

Wir, die 15 Mitglieder der ÖEL, die aus verschiedenen Ortswehren kommen, werden über digitale Funkmeldeempfänger alarmiert. Unser Arbeitsplatz ist dann der Einsatzleitwagen (ELW), der in Weddel stationiert ist, von uns geholt wird oder von der Ortswehr Weddel zum Ort des Geschehens gebracht wird.

Wenn wir beim Einsatz eintreffen, sind schon mindestens drei Ortswehren  vor Ort (erst ab dann werden wir gerufen), das heißt es gibt einen verantwortlichen Einsatzleiter,mindestens fünf Fahrzeuge und 15 bis 30 Einsatzkräfte voll im Einsatz. Die Position etwas  abseits ermöglicht uns nicht so in die Hektik des Geschehens zu verfallen und für mehr Ruhe und Effizinz zu sorgen.

Als Verbindungsglied zwischen den Einsatzkräften und der Leitstelle auf der einen Seite und dem Einsatzleiter auf der anderen, unterstützen wir diesen in der Kommunikation, im Verwalten und Darstellen der relevanten Informationen und der Dokumentation des Ganzen. Konkret wickeln wir den Funkverkehr ab, dokumentieren Befehle, Anfragen usw., stellen das Geschehen auf örtlichen Karten und Grafiken dar.

Dafür ist (und wird) der ELW mit Stromerzeuger, Funkgeräten, Mobiltelefon, Laptop und Multifunktionsdrucker ausgestattet. Weiterhin sind verschiedenste Karten aus dem Gemeindegebiet an Bord (Ortschaften, Bahnanlagen, besondere Objekte, Autobahn usw.) und Informationsmaterial über Gefahrenstoffe.

Einmal monatlich übt die ÖEL und  war in diesem Jahr  bereits an 8 Einsätzen und Alarmübungen beteiligt.

Kontakt: Julia Baasner, julia.baasner@googlemail.com
Ulrich Krone, ulrich_krone@t-online.de